Vorstellung der Referenten

Dr. Eltje Aderhold

Dr. Eltje Aderhold ist Leiterin des Referats für Humanitäre Hilfe und Humanitäres Minenräumen im Auswärtigen Amt in Berlin. Sie arbeitet seit 1992 im diplomatischen Dienst, unter anderem in Vietnam, auf dem Balkan und in Afghanistan. Von 2009 bis 2012 betreute sie den Bereich der deutschen Humanitären Hilfe an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Genf.

Karl Ammann

Karl Ammann, Jg. 1942, BA in Political Science, MA in Middle East Area Program (American University of Beirut) war zwischen 1974 und 2008 in verschiedenen Funktionen für Caritas international im In- und Ausland tätig, u.a. als Koordinator der humanitären Hilfe des Caritasnetzes bei Großkatastrophen. Seit 2009 arbeitet Karl Ammann als Freelance Disaster Management Consultant. 

Wichtigste Beiträge zum Themenkomplex Katastrophenvorsorge und Menschen mit Behinderungen sind: 

2007 Bonn, Beitrag in internationaler Konferenz: Disasters are always inclusive. Persons with Disabilities in Humanitarian Emergency Situations, Beitrag " Community Based Disaster Preparedness and People With Disability"

2008 Yogyakarta, Beitrag “Community Managed Disaster Risk Reduction and Persons with Disabilities” am International Workshop of Caritas Asia Network on “CBR – strategy for inclusion of people with disability"

2010, Mitarbeit in Peer Group zu Disability in Public and Peer Review Fedback of the Common Standards, Humanitarian Charter and sectoral chapters of Sphere revised book

2010, Artikel „Umsetzung von Artikel 11/32 der Behindertenrechtskonvention in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“ in  Behinderung und internationale Entwicklung, ISSUE 3/2010

2011 Neudelhi, Beitrag "Inclusion of Persons with Disabilities in Community Managed Disaster Risk Reduction", National Conference on CMDRR by Caritas India

2011 Berlin, Teilnahme am Workshop „Inclusive Humanitarian Aid“ von VENRO

2012 Duisburg, Workshop zu "Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Katastrophenvorsorge" bei Kindernothilfe

2012 Freiburg, Beitrag "Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Community Managed Disaster Risk Reduction", CMDRR Workshop für Auslandsmitarbeiter von Caritas international.

Lars Bosselmann

Lars Bosselmann is Advocacy Manager at the EU Liaison Office of CBM. In that capacity, he covers the inclusion of persons with disabilities in general development policies and processes at the EU level (e.g. the Millennium Development Goals and its successor framework as well as the negotiations on a 7 year EU budget). In June 2013, Lars was elected board member of CONCORD, the confederation representing European NGOs for relief and development. Lars is a German national who speaks fluent English and French as well as his native German. He holds a university degree in political science with a specialisation in European integration and international relations.

Michael Bünte

Michael Bünte (1953) war mehr als 20 Jahre in verschiedenen Funktionen bei terre des hommes (u.a. Aufbau des Arbeitsbereichs der humanitären Hilfe, Projektreferent, Kampagnenarbeit) tätig. Darüber hinaus arbeitete er beim Auslandseinsatz beim Deutschen Entwicklungsdienst in Lateinamerika. 2005 war Herr Bünte Mitbegründer von HelpAge Deutschland, der einzigen deutschen Hilfsorganisation für ältere Menschen. Seit 2008 ist er Geschäftsführer HelpAge Deutschland.

Anne Ernst

Anne Ernst ist seit 2011 Fachberaterin für Behinderung & Rehabilitation bei der Johanniter Auslandshilfe in Berlin. Zuvor hat sie zwei Jahre lang die Projekte der Johanniter Auslandshilfe für und mit Menschen mit Behinderung koordiniert. Vor dem Einstieg bei der Johanniter Auslandshilfe war die Politologin drei Jahre lang mit dem Ev. Entwicklungsdienst in Kambodscha und hat in Hamburg ein EU-Projekt zur Entwicklung von gemeindebasierten Dienstleistungen für Menschen mit geistiger Behinderung geleitet.

Dr. Mechthilde Fuhrer

Dr. Mechthilde Fuhrer ist seit Anfang 2013 stellvertretende Sekretärin des European and Mediterranean Major Hazards Agreement des Europarates. Das internationale Übereinkommen von 1987 ist eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen europäischen Staaten und Mittelmeeranrainerstaaten in Bezug auf Natur- und technologische Risiken. EUR-OPA fördert auch gemeinsame Initiativen im Bereich der Gefahrenabwehr.

Dagmar Greskamp

Dagmar Greskamp, (36), M.A. Europäische Studien (Osnabrück) und Master of Interdisciplinary European Studies (College of Europe, Warschau). Seit 2007 Mitarbeiterin in Wahlkreisbüro von Markus Kurth MdB. Ehrenamtlich aktiv bei ISL und im Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderungen NRW.

Naemi Heimerdinger

Naemi Heimerdinger ist seit 2010 Referentin für Entwicklungszusammenarbeit sowie Kontaktperson für das Thema Behinderung bei World Vision Deutschland e.V. Von 2008 bis 2009 war sie für ein Jahr in Nicaragua bei einer Selbsthilfeorganisation von Eltern von Kindern mit Behinderung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und internationale Zusammenarbeit im Rahmen eines Freiwilligendienstes mit Eirene e.V. tätig. 2007 Abschluss des Studiums der Politischen Wissenschaft.

Thomas Piesch

Seit 1989 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) tätig; neben diversen Einsätzen in BMZ-Referaten zwei
Auslandsverwendungen als Referent für Entwicklungszusammenarbeit; und
zwar an den deutschen Botschaften Harare (1992-1996) und Pretoria
(2005-2006). Leiter des Referats Entwicklungsfördernde und
Strukturbildende Übergangshilfe seit Nov. 2011.

François De Keersmaeker

François De Keersmaeker ist Geschäftsführer von Handicap International Deutschland. Der gelernte Jurist war 6 Jahre lang Landesdirektor für Handicap International in Mosambik, Pakistan und Madagaskar mit Schwerpunkt Rehabilitation und Ausbildung lokaler Fachkräfte. Seit 1998 führt er die deutsche Sektion von Handicap International. In dieser Funktion und als Sprecher der VENRO Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Entwicklung ist er Experte für Fragen der Inklusion in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Sae Kani

Sae Kani (Japan, 39 Jahre, MSc Environment & Development Studies, School of Oriental & African Studies, University of London) arbeitet aktuell als regionale Beraterin für Inklusion in der Katastrophenvorsorge (DRR) und als Koordinatorin von Partnerprojekten in Japan für Malteser International. Sie lebt in Tokyo, Japan. Frau Kani ist Expertin auf dem Gebiet der Inklusion in der Katastrophenvorsorge mit langjähriger Erfahrung sowohl im Bereich Projektentwicklung als auch in der Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen (zum Beispiel als Referentin oder Moderatorin bei hochrangigen Sitzungen des DRR-Ausschusses in Genf,  anderen UN-Konferenzen oder bei den Asian Ministerial Conferences for DRR). Sie hat zahlreiche Artikel veröffentlicht und Trainingsmaterialien zu diesem, oft vernachlässigten Thema verfasst. Vorher war Frau Kani für den Arbeiter-Samariter-Bund und Save the children tätig. Sie ist außerdem Begründerin des Disability inclusive DRR Network for Asia & Pacific (DiDRRN) und Ansprechpartnerin für Malteser International in diesem Netzwerk. Im Auftrag von Malteser International koordiniert sie zudem von ADH und AA geförderte Projekte in Asien und leitet für die DiDRR ein durch das BMZ finanziertes Gemeinschaftsprojekt, welches zum Ziel hat, die Inklusion in der Katastrophenvorsorge im Post-Hyogo Framework for Action (HFA2) for DRR im Jahr 2015 zu stärken.

Melina Margaretha

Melina Margaretha ist Programmmanagerin für den Arbeiter-Samariter-Bund in Indonesien. Sie ist Spezialistin in großflächigen schulbasierten Disaster Risk Reduction Trainingsprojekten in abgelegenen Gebieten, Entwurf  und Formalisierung inklusiver Bildungspolitik, Operatives Management von Teams und Zusammenarbeit und Koordination mit den indonesischen Regierungsbehörden.

Ursula Müller

Ursula Müller ist seit Mai 2012 Leiterin der Abteilung „Grundsatzfragen und politische Steuerung der bilateralen Entwicklungspolitischen Zusammenarbeit; Sektorale Aufgaben“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 1977 begann sie ihre Karriere im Auswärtigen Dienst. Sie arbeitete u.a. in den Botschaften in Washington, Kabul und Reykjavik. Von 2006 – 2009 war sie Leiterin des Arbeitsstabs Humanitäre Hilfe und humanitäres Minenräumen in der Abteilung für Vereinten Nationen und Globale Fragen im Auswärtigem Amt.

Axel Rottländer

Axel Rottländer (44) übernahm am 1. Dezember 2012 die Geschäftsführung des DKKV. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe. Nach dem Studium der Politikwissenschaften, Geographie und Geschichte arbeitete Axel Rottländer zunächst für den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Kroatien und im Kosovo. Nach der Rückkehr nach Deutschland übernahm Rottländer die Koordination der Tsunamiprojekte in Sri Lanka und Banda Aceh für CARE Deutschland-Luxemburg und seit 2007 fungierte er bei CARE als stellvertretender Nothilfekoordinator. In dieser Position betreute Axel Rottländer Nothilfeprojekte vor allem in Asien und Afrika. Die Auswirkungen von extremen Naturereignissen lernte er vor allem nach dem Tsunami in Japan kennen.

Manuela Roßbach

Manuela Roßbach ist seit März 2005 Geschäftsführerin des Bündnisses deutscher Hilfsorganisationen, Aktion Deutschland Hilft e.V.. Sie arbeitet seit fast 20 Jahren im internationalen humanitären Bereich. Vor ihrer Tätigkeit bei Aktion Deutschland Hilft war sie Geschäftsführerin von CARE Deutschland. Sie war 2010/2011 stellvertretende Vorsitzende des international besetzten Sphere Projektes, einem Gremium humanitärer Hilfsorganisationen, die Standards in der humanitären Hilfe festgelegt haben. Manuela Roßbach ist Sozialwissenschaftlerin und hat ihren Magister in Ethnologie und Erziehungswissenschaften an der Freien Universität Berlin gemacht. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. 

Andrea Bast

Andrea Bast ist seit 1999 für den Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland als Projektkoordinatorin tätig. In dieser Zeit verantwortete sie die ASB-Aktivitäten u.a. in Serbien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Gambia, Tschad und Südafrika. Nach ihrem einjährigen Arbeitsaufenthalt beim ASB Indonesien übernahm Andrea Bast im Jahr 2009 die Programmverantwortung aus Deutschland für Indonesien. 

Cordula Wasser

Cordula Wasser (45, Sozial- und Verwaltungswissenschaftlerin, Universität Konstanz, York University Toronto) verfügt über 20 jährige Berufserfahrung in der Not-und Katastrophenhilfe sowie in der Entwicklungszusammenarbeit. Derzeit arbeitet sie bei Malteser International als Referentin in der Asienabteilung. Seit 2009 ist sie u.a. für die Planung, Implementierung und das Monitoring von Katastrophenvorsorgeprojekten, insbesondere in Vietnam, verantwortlich, die seit 2012 konsequent inklusiv gestaltet sind. Sie ist Ansprechpartnerin des DiDRRN-Netzwerk und in dieser Funktion auch zuständige Projektreferentin eines regionalen DiDRRN-Katastrophenvorsorgeprojektes im asiatisch-pazifischen Raum.

Gabriele Weigt

Gabriele Weigt, Diplompädagogin arbeitet seit mehr als 25 Jahre in unterschiedlichen Funktionen zum Themenbereich Behinderung und internationale Entwicklung. Zur Zeit arbeitet sie als Geschäftsführerin bei bezev (Behinderung und internationale Entwicklung) und leitet das Institut für inklusive Entwicklung. Schwerpunkt der Arbeit der letzten Jahre war die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die auch humanitäre Fragestellung mit einschließt.